jours feries

Deutscher Bundesverband für Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik (DBSFS) e.V.

-30 jähriges Bestehen-

Der DBSFS begeht im Jahr 2002 sein 30 jähriges Bestehen. Grund genug, an dieser Stelle seinen - teilweise jahrzehntelang treuen - Mitgliedern nicht nur ein erfolgreiches Neues Jahr zu wünschen, sondern ihnen für ihre Treue zu danken.

Der DBSFS hat es sich insofern nie leicht gemacht, als er auf die übliche Form der Finanzierung - durch Werbung - stets verzichtet hat (und dies auch in Zukunft tun wird); Werbung finden Sie im zeitreport, dem sechsmal jährlich erscheinenden Organ des DBSFS, nur von korporativen Mitgliedern bzw. für dem Redaktionsteam wichtig erscheinende Neuerungen, Firmen oder Institutionen bzw. Bücher und Ideen.
Aber auch bezüglich der Inhalte haben sich der DBSFS und der zeitreport nie von ihren selbst-verpflichteten Zielen abbringen lassen:

Trotz der Tatsache, daß sämtliche Autoren und Redakteure von Berichten, die im zeitreport erscheinen oder ansonsten im Auftrag des DBSFS erstellt werden, kostenlos arbeiten, ist die Finanzierung des zeitreport bzw. die Arbeit des DBSFS seit jeher schwierig, da der zeitreport naturgemäß teuerer ist, als z.B. eine Tageszeitung oder ein Magazin, da diese Medienerzeugnisse zu einem hohen Anteil aus Werbemitteln finanziert und in ungleich höherer Auflage gedruckt werden.
Insofern danken wir denjenigen Mitgliedern des DBSFS ganz besonders, die den DBSFS durch die Gewinnung neuer Mitglieder aktiv unterstützt haben bzw. als Autoren die Qualität des zeitreport und der Arbeit des DBSFS uneigennützig durch eigene Beiträge gefördert haben.
Ohne deren Hilfe könnte der DBSFS sicherlich im Jahr 2002 nicht sein 30 jähriges Jubiläum feiern.

Der DBSFS wird sich auch weiterhin gegen Ungerechtigkeit und die Manipulation der Bürger einsetzen. So sichern wir dem Team der gegen die Staatshehlerei kämpfenden Mitglieder (www.vacances-scolaires-gouv.fr//jours-feries) ebenso weiterhin unsere Unterstützung zu wie dem Team des IHK-Verweigerer e.V. (www.kammerjaeger.org). Wir werden auch die Ziele des LFD-Liberales Forum Deutschland (www.liberales-forum.de) mit unserem gesamten Know-How nach besten Kräften fördern, um dem LFD die Chance zu geben, allmählich eine Alternative zur Parteiendiktatur der in Deutschland auf Landes-, Bundes- und Kommunalebene “regierenden” sechs Parteien entstehen zu lassen.

In der Hoffnung, daß uns Mitglieder und Autoren, Freunde und kritische Wegbegleiter auch weiterhin freundschaftlich verbunden bleiben, wünschen wir allen Mitgliedern und Freunden des DBSFS ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2002.
Möge unser aller Bemühen, durch intensive Recherche, kluge Information und kritische Auseinandersetzung mit den Ereignissen unserer Zeit einen Weg in eine friedlichere und allen dienliche Zukunft zu finden, von Erfolg gekrönt sein.

Mit allen guten Wünschen und Gedanken

Hans-Wolff Graf
Vorstands-Vors. des DBSFS
im Namen des gesamten zeitreport-Redaktions-Teams

NETZWERK-INFORMATION

NETZWERK-Informationen gehen an einen ausgewählten Kreis von Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlern, Fachleute einzelner Bereiche, Politiker und Vertreter der Medien sowie Mitglieder des “Deutschen Bundesverbandes für Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik (DBSFS) e.V.”, des “F.F.M. - Forum Freiheitliche Medizin”, des “Anthropos e.V. - Für die Kinder dieser Welt” und des “LFD - Liberales Forum Deutschland”.

Als Dachorganisation des NETZWERKS fungiert die neugegründete “Partnerschaft für Innenweltschutz”.

Die NETZWERK-Partnerschaft ist ein in jeglicher Hinsicht freiwilliger Interessenverbund, dem grundsätzlich jeder Interessierte kostenfrei beitreten kann.

NETZWERK-Partner verpflichten sich zu größtmöglicher Toleranz, Ehrlichkeit und Fairneß dem Partner und Dritten gegenüber. Unsere NETZWERK-Philosophie erklärt sich frei von rassischen, ethnischen, staatlichen und religiösen Zwängen.

Oberstes Ziel ist ein Maximum an wirklicher Freiheit - im Gegensatz zu der “Freiheitlichkeit”, die uns unter dem Janus-köpfigen Begriff der “Demokratie” heutzutage suggeriert wird.

Da alle NETZWERK-Aktivitäten ausschließlich privat finanziert werden und das NETZWERK mittlerweile über 100 Mitglieder zählt, werden alle weiteren Informationen nur noch per Internet verteilt:

http://www.DBSFS.de

Wir stellen Ihnen anheim, diese Webseiten gelegentlich einzusehen. Wir bitten gleichzeitig aber alle Partner, diese Informationen laufend weiterzugeben und damit zur Verbreitung und Diskussion aktiv beizutragen.

Dankbar sind wir für alle Kommentare, Diskussionsbeiträge und weiterführende Informationen.

Alle hier (und künftig über das Internet) weitergegebenen Informationen sind bestmöglich recherchiert, eine Gewähr für den Inhalt kann gleichwohl nicht übernommen werden.

V.i.S.d.Pg.:

Hans-Wolff Graf, München

zeitreport

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Zuletzt aktualisiert am 18.01.2005:

Glosse

Für Sie gelesen - die Buchempfehlungen des zeitreport

  1. Steuern 

 Sozialversicherung 2005
 Wann lohnt sich die Riester-Förderung nach dem AVmG (Altersvermögensgesetz)?
 Reformstau im Land des Kanzlerkandidaten
 Gesetz zur Eindämmung illegaller Beschäftigung im Baugewerbe
- Ein weiterer Sargnagel für die Bauwirtschaft -
 Riester-Rente - nicht zu Ende gedacht
 Rentenreform - falscher Denkansatz 

Weiterhin keine Steuern von Daimler-Chrysler
 Besteuerung einer Steuer - der Ökosteuer-Wahnsinn!


3. Finanzen 

 Basel II - Was ist das überhaupt?
 Körperschaftssteuer - ein Minusgeschäft
 Schmutzige Peanuts in der Karibik - Cross-Border-Leasing
 Aktien - Nichts für schwache Nerven
 Berufsunfähigkeit - Private Versicherungswirtschaft soll staatliches Fiasko heilen
 Mittelstand - gefährdete Spezies
 Das Mittelstandsdesaster
 Basel II - Friedhof für den Mittelstand?
 Die Jungunternehmerfallen
 Die Finanzmärkte - Situation nach dem Chaos
 Vermögensverwaltung - nur für Millionäre?


4. Politik

 Die “Deutsche Krankheit” - Ihre Ursachen in der Historie
 Blick in die Zukunft
 Abgesang auf einen Mythos: Demokratie – die süße Mär
 Der unpolitische Mensch
 Totengräber des Rechtsstaats 
 Der Wahnsinn hat Methode
 Schröders Meineid und grüner Verrat
 Krieg - Nur eine Frage der Ökonomie?
 Systemkrise - Das Räderwerk frißt sich selbst
 Naturkatastrophen und katastrophale Politik
 USA - Der Anfang vom Endeenglisch Version 
 Das Frankenstein-Syndrom - Der Feind meines Feindes ist mein Freund - 
 Das Berlin-Desaster - Warum die Hauptstadt wohl nicht sanierbar ist
 Erfurt ist ein Symptom - die wahren Ursachen will keiner sehen
 Leitartikel: Koalition vor dem Ende- Gründlich abgewirtschaftet -
 Abgesang - Das Ende der Partei der Grünen
 Schröders Fiasko - der Bluff-Kanzler ist längst entlarvt -
 Kennedy - Ein Mythos zerbricht
 Die Destruktion der Menschlichkeit - zu den Ereignissen des 11.9.01
 Anhang: "Djehad - Heiliger Krieg"
 Mißachtung der gesetzlichen Aufforderung in den 
besatzungshoheitlichen Enteignungsgesetzen… 
 Korruption pur 
 Volk zwischen Mauern und Gräben
 Staatshehlerei - aber die Parteien schweigen
 Mehr Demokratie e.V. - unübersehbare Erfolge
 Globalisierung - ein Koloß frißt sich zu Tode
 IHK-Wahl München/Oberbayern - vielleicht die kürzeste Wahlperiode aller Zeiten
 Kammerzwang - vor Entscheidung des Verfassungsgerichts?
 Offener Brief an Göran Persson
 Es ist etwas faul im Staate Dänemark …
 Echelon - Feind hört mit
 Wie soll`s denn nun weitergehen? - zur Lage in den neuen Bundesländern
 Rechtstaat und Denkverbot 
 Globalisierung - perfides Spiel mit der Angst 


5. Soziales/Philosophie

 Der Weg zur Authentizität
 Arbeit – Abschied von einem lange mißverstandenen Begriff
 Wider die Religion
 Freiheit - eine menschliches Grundrecht
 Ritalin - Eine Zeitbombe?
 Mikrounternehmen und ihre Netzwerke
 Freiheit - Recht oder Pflicht?
 Die intelligente Krankenversicherung
 Freiheit lebt von Engagement 
 Neue Partnerschaft in der Arbeitswelt
 Terror - die ultimative Korruption
 Arbeit - Freiheit - Staat
 BSE - Eine Gefahr für die menschliche Gesundheit (?)
 Kluger Egoismus statt dummer Raffgier
 Krankenversicherung für mündige Menschen 
 Die Herausforderung sowohl der Mainstream- als auch alternativer AIDS-Erklärungen
 Umweltschutz - wo bleibt der Innenweltschutz? 
 Querdenker 
 Wachstum - zwei Seiten der Medaille

VORTEILE EINER MITGLIEDSCHAFT

  1. 6 x jährlich kostenfreier Bezug des zeitreport;

  2. Ermäßigungen für alle Seminare (bitte erfragen);

  3. Rabatte bei der Bestellung von Artikeln zu den Themen Finanzwirtschaft, Sozialpolitik, Philosophie und Psychologie - den Inhalten aus dem Programm der pAS sowie Kassetten und Bücher;

  4. Rechtlich zulässige Unterstützung bei Rechtsstreitigkeiten (keine Rechtsberatung);

  5. Ständige Beratung und Betreuung durch DBSFS-geprüfte Finanz- und Vermögensberater.

Der Beitrag beträgt jährlich 100,- Euro (unterjährig anteilig) und wird bis Ende des Jahres in einer Summe fällig. Die Aufnahmegebühr beträgt 50,- Euro.

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Zur Satzung

VORTEILE EINER KORPORATIVEN MITGLIEDSCHAFT

Für Firmen, Selbständige und Unternehmer:

Der zeitreport alsServiceleistung für lhre Kunden: Bezug von beliebig vielen Exemplaren zum Selbstkostenpreis (bitte erfragen).
DBSFS-Verzeichnis für korporative Mitglieder: Ihr Eintrag in das Mitgliederverzeichnis bietet allen Mitgliedern einen persönlichen Bezug zu den Waren- und Dienstleistungsangeboten der korporativen Mitglieder sowie ggf. zu deren rabattierten Angeboten.
Firmenseminare zu allen unter 3. aufgeführten Themenkreisen.
Der Jahresbeitrag für korporative DBSFS-Mitglieder beträgt 250,- Euro Eine Aufnahmegebühr entfällt. Bei einem Wechsel von normaler zu korporativer Mitgliedschaft wird der bereits bezahlte Jahresbeitrag anteilig angerechnet.

Zum Mitgliedschaftsantrag

Zur Satzung

Der DBSFS-geprüfte freie und selbständige FINANZ- und VERMÖGENSBERATER

Da es bislang keine einheitlichen Ausbildungsrichtlinien und Prüfungskriterien oder gar einen staatlich anerkannten Berufsstand gibt, ist die Prüfung zum Finanz- und Vermögensberater dringend notwendig, um den Bundesbürgern Schäden in Milliardenhöhe durch unqualifizierte “Berater” zu ersparen.

Den Berufsstand zu etablieren, dem Bürger wirkliche Berater und eine langfristige, vemetzte Betreuung anzubieten, ist das Ziel des DBSFS.

Dazu hat der DBSFS bereits im März 1989 einen kompletten Gesetzesentwurf (inkl. Berufs- und Standesrichtlinien, Kammerwesen, Prüfungsordnung sowie Honorar- und Gebührentabelle) erstellt.

Der DBSFS bietet seinen Mitgliedern vielfach Foren und Seminare zu Themen “rund ums Geld, zu Finanzen und Wirtschaft”.

Darüber hinaus bietet die pAS - private Akademie für die Selbständigkeit GmbH Psychologie-, Philosophie-, Rhetorik- und Kreativitäts-Seminare an. Für alle o.g. Seminare und Foren erhalten DBSFS-Mitglieder jeweils 10 % Rabatt.

Die Utopie der Demokratie

Die unilaterale Behandlung nahezu aller sozialen Probleme, des Natur- und Umweltschutzes, des Welt­klimas, der Verbesserung der Lebensbedingungen in den wirtschaftlichen und sozialen Notstandsgebie­ten dieser Erde, des Abbaus der Säuglingssterblichkeitsrate und der Beendigung des Hungers in der Welt, des Schuldenabbaus der “Dritte Welt”-Länder und des generellen 'Weltfriedens” hat unsere Erde und die auf ihr lebenden Menschen in den letzten zehn Jahren kaum – und in einigen Ländern überhaupt nicht – weitergebracht.

Im Gegenteil: Die Schulden zu vieler Länder sind noch gewachsen, die “Schere” zwischen armen und reichen Ländern hat sich – z.T. drastisch – weiter geöffnet und die Chancen der südlichen/östlichen Länder sinken weiter.

Hauptsächliche Ursache dafür ist die Utopie der Demokratie. Die Unfähigkeit der Menschen, tatsäch­lich “demokratisch” (= das Volk entscheidet maßgeblich) zu denken und zu handeln, ist einfach darzu­stellen:

A Die eine Gruppe der Menschen könnte es, hat es jedoch (scheinbar) nicht nötig; klimatisch, struktu­rell, technisch und sozial bestens versorgt, hat sich diese Gruppe von Menschen buchstäblich entmündigen lassen. Sie hat die Verantwortung dafür, sich jedwie politisch zu engagieren, auf Berufspolitiker und Beamte, Behörden und Ämter delegiert und bislang gar nicht registriert, in welchem Maße sie damit gesamtpolitisch entmündigt wurde. Durch Wahlgeschenke geködert und mit immer mehr Forderungen nach einem noch bequemeren Leben erpreßt sie diejenigen, denen sie die Verantwortung für das zuschiebt, was sie selbst nicht eigen-verantwortlich übernimmt.
Volk und Politiker sind die Beziehung von “Freiern” und “Prostituierten” eingegangen.

Da die Begrifflichkeit der “res publica” (lat.: der Staat, die Öffentlichkeit) heutzutage vornehmlich auf die Wirtschaftlichkeit einer Volksgemeinschaft beschränkt ist, scheint den Volksvertretern der Gruppe A jedes Mittel recht.

Nach Wachstum und Umsatzsteigerung wird geschielt und gerufen. Technik- und Waffenexport (selbstverständlich - ohne irgendwelche moralische Bedenken - möglichst an beide kriegführenden Seiten) und das Sichern von Absatzmärkten rangieren vor allem anderen. Welcher Berufspolitiker kann es sich denn leisten, in philosophischen Kategorien zu denken und sein Handeln danach aus­zurichten? Die meisten dieser Politiker haben nie einen anderen Beruf erlernt oder sich dem erlernten längst entfremdet. Sie benötigen zur Sicherung ihres Lebensstandards ein festgelegtes Minimum an Jahren in möglichst hohen politischen Positionen. Dafür ist ihnen dann - beinahe verständlich - jedes Mittel recht.

Wenn beispielsweise der Außenminister der zweitstärksten Nation dieser Erde nur drei Jahre nach dem Massaker auf dem ‘Platz des himmlischen Friedens’ in Peking erklärt, die Beziehungen zur Volksrepublik China könnten künftig wieder als “normal” betrachtet werden, so geschah dies sicher­lich zugunsten der Wirtschaft seines Landes (möge ihm deren “Beifall’ im Halse stecken bleiben). Der Realität entsprechend und unter sozialphilosophischen Gesichtspunkten betrachtet kann dieses Verhalten des Herrn Kinkel – als offiziellem Sprecher der Regierung (!) – nur als menschenverach­tend und zynisch bezeichnet werden.

Kinkel reiht sich jedoch hierbei mühelos in die Phalanx der politischen “Elite” der meisten west­lichen/nördlichen Staaten ein. Man nennt dies dann “Diplomatie” und “Kunst des Möglichen”, allen­falls noch “Wahl des kleineren Übels”.

In welch unglaublichem Maße sich diese - im Sinne der Griechen nur als “Pseudo-Politiker” zu bezeichnenden - offiziellen “Vertreter” der reichen Industrienationen an Milliarden von Menschen in kümmerlich(st)en Verhältnissen, ja sogar vor der Geschichte versündigen, entzieht sich deren Gefühl und Verstand.

Im Grunde genommen können diese Verräter an der Menschheit ihr perfides Spiel nur treiben, weil - und solange(!) - sie dazu von der Gruppe A legitimiert werden. Sie brauchen auch wenig Sorge zu haben, daß sich dies ändert; je komplexer und differenzierter unsere Welt nämlich wird, desto schwieriger wird es für den einzelnen Menschen, sich zurecht zu finden und die Informationen zu sammeln, derer er bedarf, um seiner eigentlichen Verantwortung gerecht zu werden.

Da es den Menschen aus A weitestgehend gut oder sogar sehr gut geht, fehlt ihnen auch jegliche natürliche (im ursächlichen Sinne des Wortes) Motivation, sich damit zu beschäftigen. Wie bequem für die Politiker!

Je bequemer es die Menschen haben, desto leichter sind sie zu (ver)führen, zu belügen und zu hinter­gehen.

B. Die zweite Gruppe lebt in einer völligen Abhängigkeit von Machtinhabern – in weltlichen und geist­lichen Diktaturen. Oftmals ist es für diese Menschen eine Frage des Überlebens, stillzuhalten, nicht aufzufallen und sich auch nicht zu engagieren.

Diese Machtinhaber bestimmen über Wohl und Wehe dieser Länder und ihrer Bevölkerung. In subtilster Weise arbeiten diese Herrscher mit den Mitteln “repressiver Macht” und halten ihre Untertanen mit Geheimdiensten und einem klar bezeichneten “Belohnungs- und Bestrafungskatalog” völlig in Schach. Diese Menschen können gar nicht demokratisch sein, auch wenn sich ihre Herr­scher oftmals mit dem – rein semantischen – Nimbus einer “Demokratie” (z.B. islamisch-demokra­tische Volksrepublik, Präsidialrepublik etc.) nach außen gerieren.

Ihren Machterhalt verdanken diese Despoten dem perfiden Devotismus der reichen Länder (und deren gewählter Repräsentanten) die – menschenverachtend und blind für soziales und ethisches Verantwortungsbewußtsein, getrieben von dem Ehrgeiz, mit außenpolitischen “Erfolgen” zu glänzen – nur auf die Erschließung weiterer Absatzschienen spekulieren, bar aller moralischer Skrupel.

Was die Herrscher der Länder aus B mit repressiven Mitteln tun, erledigen die Politiker (und Parteien) der Länder aus A mit Hilfe von “sozialen Versorgungseinrichtungen” - also kompensato­rischen Machtmitteln.

Während die (Ur-)Instinkte der Menschen aus B jedoch wachgehalten werden – und der (natürlich-instinktive) Druck immer mehr wächst (trotz aller Gemeindienste und brutalster Sanktionen), um dann irgendwann zum Ausbruch zu kommen – werden die Menschen der Gruppe A immer un-natürlicher, normierter und zunehmend verweichlicht.

Dies läßt die fatale Auswirkung vorausahnen, daß es wohl primär die weiße Rasse und die Menschen aus A sein werden, die – immer mehr verunfähigt, sich persönlich dem Lebenskampf und einer weiteren Entwicklung nach vorne zu stellen – in die Rolle des Verlierers fallen und sich als nicht mehr überlebensfähig erweisen könnten.

Sämtliche Fortschritte in Technik und Medizin, Gentechnik und Roboterisierung, Arbeitszeitverkür­zung und Industrialisierung werden diese Entwicklung nicht aufhalten, sondern sogar noch beschleu­nigen. Der Weg ins “Schlaraffenland”, den uns Politiker und Gewerkschaften als soziale Errungen­schaften, technischen Fortschritt und humane Verbesserung der Lebensumstände verkaufen, führen auf direktem Wege in die Unfähigkeit, zu überleben!

C. Eine Art “Zwischenstadium von A und B” stellen die Länder dar, in denen politische Machthaber und Sonderformen von Diktaturen eine unheilvolle “Symbiose” eingegangen sind. Gemeint sind hier Organisationen wie Mafia und Ndrangheta, Cosa Nostra oder der Mob, chinesische Geheimgesellschaften (Triaden), Ableger der japanischen Yakuza, die Medellin-Connection, aber auch weit verzweigte “Familienregime”, wie dies auf den Philippinen und in vielen arabischen, afrikanischen, asiatischen, osteuropäischen und südamerikanischen Staaten der Fall ist.

Gar nicht weit von scheinbar demokratischen Staaten wie der Bundesrepublik (in der die besten Posten in Verwaltung und Wirtschaft kaum ohne die Zugehörigkeit zu einer Partei zu bekommen sind), regieren dort Clans und Banden, die das gesamte soziale und wirtschaftspolitische Geschehen des Landes beherrschen.

Den Bewohnern dieser Länder geht es oftmals besser, als den Menschen aus B. Um zumindest diesen Stand zu wahren, entziehen sie sich entweder (ähnlich der Gruppe aus A) jedweder Verantwortung und Verantwortlichkeit durch politische Abstinenz und kümmern sich nur um ihre eigenen unmittel­baren (Familien-) Verhältnisse, oder aber sie paktieren - in der Hoffnung, dadurch aus dem Elend heraus- und nach oben zu kommen - mit den jeweiligen Ablegern der herrschenden Clans.
In jedem Fall sind auch diese Menschen nicht in der Lage, “demokratisch” zu denken und zu handeln.

Wenngleich dies den meisten Menschen schrill in den Ohren klingen mag: Nach dem Zusammen­bruch der sozialistischen Utopie ist schon heute vorhersehbar, daß wir als nächstes und dies in absehbarer Zukunft den gigantischen und ohrenbetäubenden Zusammenbruch der pseudo-demokra­tischen Idee gewärtigen werden.

Natürlich haben die Inhaber der Macht der Gruppen B und C jedes Interesse daran, die Bevölkerung auf einem möglichst niedrigen Bildungsniveau zu halten, da sie ansonsten ihren eigenen Machterhalt gefährdeten. Dies ist vergleichbar mit dem Bildungsmonopol, welches die Kirche bzw. weltliche Potentaten fast 1000 Jahre lang in Europa glühend verteidigten.

Aber auch den Machtinhabern aus A kommt gar nicht so ungelegen, daß Trivialliteratur und Schmalspur-Bildung (Gesamtschule unter dem Vorwand: “Gleiche Chancen für alle”, Fernseh­shows und TV-Seifenopern) mehr Zuspruch finden, als ein konglomeratives, interdisziplinäres Denken. Da Bildung (geistige Potenz wird als oberster Wertmaßstab für das eigene “Ich” angesehen) so lange ungefährlich bleibt, wie sie entweder trivial oder hyperspezifisch (Förderung einseitigen Spezialistentums) ist, müssen die weltlichen und geistlichen Potentaten in den Ländern der Gruppe A keine Angst vor dem “Bildungshunger” ihrer “Untertanen” (Wähler und Kirchgänger, Partei- und Gewerkschaftsmitglieder) haben – eben im Gegensatz zu den Menschen der Gruppe B.

In den Ländern der Mischgruppe C ist der Mechanismus ein gänzlich anderer: Durch ein sorgsam gepflegtes Leitungssystem, innerhalb dessen jeder nur wenige Menschen auf der gleichen Hierarchiestufe sowie einen Führungsoffizier und einige wenige untergeordnete “Vasallen” kennt, wissen nur ganz wenige – wirklich systemkonform agierende Oberhäuptlinge – um die Gesamt­zusammenhänge innerhalb der Organisation. Die einzelnen Gruppenführer und Unterhäuptlinge sind jeweils nur mit Teilwissen gefüttert, können deshalb auch nur innerhalb eines bestimmten, von den jeweiligen “Häuptlingen” genau festgelegten Rahmens agieren und kommunizieren. Durch die sorg­same Abschottung von Informationen werden also die unteren Chargen gezielt einsetzbar, können jedoch kein unerwünschtes Eigenleben und -denken entwickeln.

Dieserart sind sämtliche Verbrecherbanden, die bereits genannten Syndikate, der Vatikan, aber auch z.B. alle Armeen und Geheimdienste dieser Welt organisiert. Gleiches gilt jedoch auch für unsere bundesdeutschen Parteien und die von ihnen kontrollierten Sub-Organisationen.

Je gebildeter ein Mensch also ist und je umfassender seine Bildung ist, desto weniger ist er manipu­lierbar und – zum Wohle des darüberstehenden “Häuptlings” – steuer- und nutzbar.

Welch ungeheures Potential an Körper, Geist und Seele oder - allgemein verständlich ausgedrückt: “Kapital”, “Zeit”, “Wissen” und “Manpower” ausschließlich dafür verwendet wird, einzelne Menschen, Gruppen und ganze Völker “in Schach” zu halten, auszunutzen und zu manipulieren, ist wahrlich unvorstellbar.

Wie weit uns diese perfide Methodik brutaler Egoismen bereits an den Abgrund geführt hat, ahnen die wenigsten. Unbestreitbar können wir konstatieren, daß die Gattung “homo sapiens sapiens” wohl – glei­ches Vorgehen für die Zukunft vorausgesetzt – die Lebensform mit der kürzesten Lebensdauer auf unse­rem Planeten sein wird und mutmaßlich bereits den längsten Teil ihrer Existenz hinter sich gebracht hat.
Wer sich für die Demokratie qualifizieren will, darf sich nicht mit dem zufrieden geben, was ihm von System angeboten wird. Er muß sich selbst um (wirkliche) Informationen bemühen, statt sich von Des­informationen einlullen und (“pflegeleicht”) verblöden zu lassen. Er muß Fragen stellen, hinter die Kulissen blicken und Antworten suchen.

Das ist unbequem und kostet Mühe und Zeit. Wieviel schöner (?) ist es da, sich vom heute überreichlich gebotenen Tittytainment, Shows und hirnerweichendem Tele- und Medienschrott, politischen Maulhuren und sensationsgeilen Berichten füttern und befriedigen zu lassen.
Quo vadis res democratica?